Daten und Fakten zum "Kranz"
1872 Juni erste Schankwirtschaftsgenehmigung durch das Großherzogliche
Bezirksamt Lörrach an Herrn Mangold.
   
1877 erwirbt Ludwig Renaux das Haus und eröffnet zu Pfingsten 1877 die Restauration Renaux.
   
1909 erhielt das Haus zum ersten Mal den Namen "Kranz". Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb im Jahr
   
1930 der Brauereibesitzer Karl Lasser das Anwesen. Von da an ging es bergauf. Zwei wichtige Pächter waren Fam. Huber in den 40-er Jahren und Familie Karle bis 1966.
   
1966 am 16. April, Eröffnung des renovierten "Kranz" durch die neuen Pächter Antoinette und Günter Rosskopf, die nach Lehr- und Wanderjahren in der Schweiz und Schweden nach Lörrach fanden
   
1976 Umbau des Restaurants.
   
1980 Erweiterungsanbau Küche, Toiletten und Parkplätze.
   
1983 Umbau des Hotels zum ***Hotel ( 9 Zimmer - 17 Betten ).
   
1987 Umbau der Hermann Daur - Stube.
   
2002 Sohn Michael übernimmt das Gasthaus und setzt die Tradition fort
   
2006 Modernisierung der Küche sowie Eröffnung der "neuen Stube" mit
30 Plätzen anstelle der altehrwürdigen Kegelbahnen.

1


Der „Kranz" hat eine lange Tradition. Das heutige Anwesen des Hotel-Restaurants „Zum Kranz" in Lörrach-Stetten erbaute ein gewisser Mangold in den sechziger Jahren des 19. Jahrhun1derts. Das Großherzogliche Bezirksamt Lörrach erteilte im Jahr 1872 eine Schankwirtschaftsgenehmigung mit Branntweinausschank. Die Wirtschaft wurde im Juni 1872 eröffnet. 1877 erwarb Ludwig Renaux das Anwesen und erhielt behördlicherseits eine Schank- und Speisewirtschaftskonzession. Erst im Jahr 1909 erhielt die Restauration den Namen „Kranz". In den Folgejahren gab es mehrere Besitzerwechsel. Erst nach Erwerb des „Kranz" durch die Brauerei „Karl Lasser" im Jahr 1930 trat eine Stabilität des Gasthauses ein. Das Wirteehepaar Eugen und Paula Koch brachte die Gastwirtschaft in einen sehr guten Ruf und avancierte zu einem der bestgeführten Gasthäuser in Lörrach. Im April 1966 übernahmen Günter und Antoinette Rosskopf den „Kranz" in Lörrach. Wenn Tucholsky meint, daß „alles was man berufsmäßig und regelmäßig tut, versteinert", trifft dies keinesfalls auf die Rosskopfs zu. Experimentierfreudig und konservativ zugleich, frische gutbürgerliche Küche und gehobener Stil der Kreationen, Behaglichkeit
und sehr persönlicher Service, edle und nicht alltägliche Getränke sowie Gerichte, die das Herz des Feinschmeckers höher schlagen lassen, das ist die „Note" die bei einem lukullischen Erlebnis im "Kranz" vergeben werden muß.